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Garten

Balkonblumen: Das sind die besten Sorten

Blumenkästen schmücken unsere Fenster, sorgen für frische Farbtupfer im Ortsbild und für große Pracht auf kleinstem Raum. Die acht beliebtesten Sorten im Überblick.

Rosa Petunien in einem Topf, der au feinem Holzstück steht
Foto: Mauritius Images/ Alamy Stock
Mit diesen klassischen Balkonblumen steht der Balkon den ganzen Sommer in voller Blütenpracht.

Jede Pflanze hat andere Bedürfnisse, die es zu beachten gilt. So sind beispielsweise Surfinien wahre Düngerfresser und lieben die pralle Sonne. Gut lassen sie sich mit Pelargonien kombinieren. Spanische Gänseblümchen oder Husarenknöpfchen würden daneben verhungern und mit dem Wachstum nicht mitkommen. Strukturpflanzen wie etwa Elfengold, also Weihrauch, sehen nicht nur schön aus: Ihr Duft wirkt auch gegen Läuse und Ungeziefer und sogar gegen Gelsen. Wählen Sie hier aus acht Sorten die passenden Balkonblumen für ihren Blütentraum:

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Pelargonie (Pelargonium)

  • Weiterer Name: Geranie

  • Familie: Storchschnabelgewächse

  • Blühzeit: Mai bis Oktober

  • Ansprüche: Pelargonien lieben die pralle Sonne. Sie sind wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge, können auch einmal austrocknen und lassen sich gut vermehren und überwintern. Sie gehören gleichmäßig, aber mäßig gegossen – am besten mit zimmerwarmem Regenwasser.

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Lila blühende Pelargonien auf einer Steinmauer nacheinander in Balkonkisterln gereiht
Foto: Mauritius Images / Chromorange / Ernst Weingartner
Pelargonien sind mehrjährige Blüher und lassen sich gut überwintern.

Begonie (Begonia)

  • Weiterer Name: Schiefblatt

  • Familie: Schiefblattgewächse

  • Blühzeit: April bis September

  • Ansprüche: Begonien benötigen nicht besonders viel Licht, mögen Halbschatten und Schatten. Verblüte Blüten und welke Blätter sollte man entfernen, sonst sind sie eher anspruchslos. Zu nass schadet mehr als zu trocken.

Rot blühende Begonie in einem Topf
Foto: Mauritius Images / Rehenuma Tasnim Ruma
Die Begonie gedeiht auch gut auf Nordbalkonen und mag es nicht ganz so nass.

Goldmarie (Bidens ferulifolia)

  • Weitere Namen: Zweizahn, Goldkosmos, Goldfieber, Aztekengold

  • Familie: Korbblütler

  • Blühzeit: Mai bis Oktober

  • Ansprüche: Ein pflegeleichter, robuster Massenblüher, der zarte Nachbarpflanzen mitunter zu überwuchern droht. Die Goldmarie mag pralle Sonne bis Halbschatten, sollte nie austrocknen und regelmäßig gedüngt werden.

Üppig blühender Goldmariestrauch
Foto: Mauritius Images / Zena Elea
Die Goldmarie mag viel Wasser – das dankt sie einem mit einer goldgelben Blütenpracht

Fuchsie (Fuchsia)

  • Familie: Nachtkerzengewächse

  • Blühzeit: Mai bis September

  • Ansprüche: Fuchsien zu überwintern lohnt sich, weil sie mit den Jahren und mit jedem Schnitt immer voller und schöner werden. Sie blühen unermüdlich und sind regenunempfindlich. Auch für Halbschatten und Nordbalkone geeignet.

Rote Fuchsien in einem blau-weißen Keramiktopf auf einer blau gestrichen Holzbank
Foto: Mauritius Images / Positron
Die Fuchsie ist mehrjährig und wird mit jedem Schnitt dichter im Wuchs.

Fleißiges Lieschen (Impatiens spec.)

  • Weiterer Name: Schöne Wienerin

  • Familie: Balsaminengewächse

  • Blühzeit: unermüdlich vom Frühling bis zum ersten Frost

  • Ansprüche: Das fleißige Lieschen sollte nicht vor den Eisheiligen ausgepflanzt werden. Es ist frostempfindlich und lässt sich nicht überwintern. Der anspruchslose Dauerblüher mag keine Staunässe, aber Halbschatten. Gut für Nordbalkone geeignet und als Partner für Petunien und Pelargonien.

Rosa blühendes fleissiges Lieschen in einem alten Tontopf auf einer Steinstiege
Foto: Mauritius Images / Cornelia Pithart, Panther Media Global
Das fleissige Lieschchen mag gerne Halbschatten.

Zauberglöckchen (Calibrachoa)

  • Weitere Namen: Minipetunie, Million Bells

  • Familie: Nachtschattengewächse

  • Blühzeit: Mai bis Oktober

  • Ansprüche: Die robuste und blühstarke Petunienart hat einen kräftigen, überhängenden Wuchs. Sie liebt die Sonne und mag Balkone nach Süden, Südwesten oder Südosten. Am besten mit reichlich Regenwasser gießen. Die Zauberglöckchen brauchen auch eisenhaltigen Dünger.

Violette Zauberglöckchen in einem Hängetopf an der Wand
Foto: Mauritius Images / Don Johnson_GA
Das Zauberglöckchen liebt viel Sonne und Wasser.

Petunie (Petunia)

  • Familie: Nachtschattengewächse

  • Blühzeit: Mai bis Oktober

  • Ansprüche: Die Petunie in all ihren Farben und Spielarten, stehend wie hängend, ist eine Sonnenanbeterin. Sie mag es hell und eher wind- und regengeschützt. Vertrocknete Pflanzenteile sollten entfernt werden. Petunien brauchen regelmäßig Dünger und viel Wasser. Um Staunässe zu vermeiden, kann man etwas Sand in die Erde mischen.

Violett blühende Petunien.
Foto: Mauritius Images / Harald Biebel
Petunien mögen keine Staunässe, am besten die Erde mit Sand vermischen.

Surfinie (Petunia Surfinia)

  • Weiterer Name: Hängepetunie

  • Familie: Nachtschattengewächse

  • Blühzeit: vom Frühsommer bis zum ersten Herbstfrost

  • Ansprüche: Eine pflegeleichte Petunienart mit hohem Nährstoffbedarf, ein sogenannter Starkzehrer. Surfinien mögen es so sonnig wie möglich und wachsen an einem Sonnentag bis zu 2,5 cm. Im Schatten anfällig für Mehltau, leichte Nachtfröste können ihnen nichts anhaben.

Ein altes Fenster in einer Holzfassade, davor ist Holz gestapelt und üppiger lila Sulfinienstock mit roten Pelargonien
Foto: Mauritius Images / Heiko Oswald
Surfinien lieben die Sonne und können dort bis zu 2,5 cm pro Tag wachsen.
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