Balkonblumen: Das sind die besten Sorten
Blumenkästen schmücken unsere Fenster, sorgen für frische Farbtupfer im Ortsbild und für große Pracht auf kleinstem Raum. Die acht beliebtesten Sorten im Überblick.
Jede Pflanze hat andere Bedürfnisse, die es zu beachten gilt. So sind beispielsweise Surfinien wahre Düngerfresser und lieben die pralle Sonne. Gut lassen sie sich mit Pelargonien kombinieren. Spanische Gänseblümchen oder Husarenknöpfchen würden daneben verhungern und mit dem Wachstum nicht mitkommen. Strukturpflanzen wie etwa Elfengold, also Weihrauch, sehen nicht nur schön aus: Ihr Duft wirkt auch gegen Läuse und Ungeziefer und sogar gegen Gelsen. Wählen Sie hier aus acht Sorten die passenden Balkonblumen für ihren Blütentraum:
Pelargonie (Pelargonium)
Weiterer Name: Geranie
Familie: Storchschnabelgewächse
Blühzeit: Mai bis Oktober
Ansprüche: Pelargonien lieben die pralle Sonne. Sie sind wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge, können auch einmal austrocknen und lassen sich gut vermehren und überwintern. Sie gehören gleichmäßig, aber mäßig gegossen – am besten mit zimmerwarmem Regenwasser.
Begonie (Begonia)
Weiterer Name: Schiefblatt
Familie: Schiefblattgewächse
Blühzeit: April bis September
Ansprüche: Begonien benötigen nicht besonders viel Licht, mögen Halbschatten und Schatten. Verblüte Blüten und welke Blätter sollte man entfernen, sonst sind sie eher anspruchslos. Zu nass schadet mehr als zu trocken.
Goldmarie (Bidens ferulifolia)
Weitere Namen: Zweizahn, Goldkosmos, Goldfieber, Aztekengold
Familie: Korbblütler
Blühzeit: Mai bis Oktober
Ansprüche: Ein pflegeleichter, robuster Massenblüher, der zarte Nachbarpflanzen mitunter zu überwuchern droht. Die Goldmarie mag pralle Sonne bis Halbschatten, sollte nie austrocknen und regelmäßig gedüngt werden.
Fuchsie (Fuchsia)
Familie: Nachtkerzengewächse
Blühzeit: Mai bis September
Ansprüche: Fuchsien zu überwintern lohnt sich, weil sie mit den Jahren und mit jedem Schnitt immer voller und schöner werden. Sie blühen unermüdlich und sind regenunempfindlich. Auch für Halbschatten und Nordbalkone geeignet.
Fleißiges Lieschen (Impatiens spec.)
Weiterer Name: Schöne Wienerin
Familie: Balsaminengewächse
Blühzeit: unermüdlich vom Frühling bis zum ersten Frost
Ansprüche: Das fleißige Lieschen sollte nicht vor den Eisheiligen ausgepflanzt werden. Es ist frostempfindlich und lässt sich nicht überwintern. Der anspruchslose Dauerblüher mag keine Staunässe, aber Halbschatten. Gut für Nordbalkone geeignet und als Partner für Petunien und Pelargonien.
Zauberglöckchen (Calibrachoa)
Weitere Namen: Minipetunie, Million Bells
Familie: Nachtschattengewächse
Blühzeit: Mai bis Oktober
Ansprüche: Die robuste und blühstarke Petunienart hat einen kräftigen, überhängenden Wuchs. Sie liebt die Sonne und mag Balkone nach Süden, Südwesten oder Südosten. Am besten mit reichlich Regenwasser gießen. Die Zauberglöckchen brauchen auch eisenhaltigen Dünger.
Petunie (Petunia)
Familie: Nachtschattengewächse
Blühzeit: Mai bis Oktober
Ansprüche: Die Petunie in all ihren Farben und Spielarten, stehend wie hängend, ist eine Sonnenanbeterin. Sie mag es hell und eher wind- und regengeschützt. Vertrocknete Pflanzenteile sollten entfernt werden. Petunien brauchen regelmäßig Dünger und viel Wasser. Um Staunässe zu vermeiden, kann man etwas Sand in die Erde mischen.
Surfinie (Petunia Surfinia)
Weiterer Name: Hängepetunie
Familie: Nachtschattengewächse
Blühzeit: vom Frühsommer bis zum ersten Herbstfrost
Ansprüche: Eine pflegeleichte Petunienart mit hohem Nährstoffbedarf, ein sogenannter Starkzehrer. Surfinien mögen es so sonnig wie möglich und wachsen an einem Sonnentag bis zu 2,5 cm. Im Schatten anfällig für Mehltau, leichte Nachtfröste können ihnen nichts anhaben.
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