Frühjahrsputz draußen: Den Garten in 5 Schritten auswintern
Der Frühling ist da und die ersten Reinigungsarbeiten des Außenbereichs stehen an. Hier finden Sie einen praktischen Überblick, was zu tun ist.
Die Sonne fängt an zu wärmen, die Sträucher und Bäume beginnen Knospen zu bilden, die ein oder andere Blüte ist schon zu sehen. Endlich ist der Frühling da. Passionierte Freizeit-Gärtner wissen, mit dem Frühling kommt auch die Gartenarbeit in die Gänge. Für einen guten Start in die neue Gartensaison beginnt man am besten mit einem Frühlingsputz. Den braucht es nämlich nicht nur drinnen, sondern auch draußen.
1. Bäume und Sträucher stutzen
Im Frühjahr beginnt die Gartenarbeit mit der Vorbereitung von Bäumen und Sträuchern auf die kommende Saison. Damit sie schön, gerade und schnell wachsen, müssen diverse Sträucher und Bäume gestutzt werden. Im besten Fall startet man bereits im Februar damit, die ersten Pflanzen zu schneiden, bis Frühlingsbeginn kann ein Hecken- und Baumschnitt problemlos erfolgen.
Gut zu wissen: Im Sommer kann ein zweiter Schnitt vorgenommen werden. Während der Frühlingsschnitt umfangreicher ausfällt, ist der zweite Schnitt meist eher ein sanftes Stutzen. Wichtig ist, sich vorher zu informieren, welche Pflanzengattung welche Art von Schnitt verträgt.
2. Rasen und Beete vorbereiten
Damit im April bzw. Mai die Gartensaison so richtig starten kann, kann bereits im März, wenn die ersten frostfreien Tage angebrochen sind, damit begonnen werden, Beete und andere Grünflächen vorzubereiten.
Der Rasen sollte von Pflanzenresten und Laub befreit werden, damit er wieder regelmäßig wachsen kann. Noch schöner wird der Rasen, wenn er mittels eines Vertikutierers belüftet wird. Dabei wird die oberste Schicht von Unkraut, Moos und Verfilzungen befreit und bekommt so Luft zum Atmen.
Pflanzenbeete aller Art werden von Unkraut befreit und die Erde wird aufgelockert. Dann sind sie bereit und man kann mit der ersten Bepflanzung der Saison beginnen. Außerdem tut es dem Boden im Frühling gut, durch Dünger- und Kompostzufuhr mit wertvollen Nährstoffen versorgt zu werden. Wer es gar nicht erwarten kann, das erste eigene Gemüse zu ernten, kann ein Frühbeet anlegen.
3. Pflanzen vorziehen
Während manche Gemüsesorten wie Zwiebel, Kohlrabi und Lauch die letzten frostigen Tage normalerweise gut überstehen und bereits im März gepflanzt werden können, sollte man bei anderen Pflanzenarten warten, bis das Wetter stabil warm ist. Beginnt man früh mit der Pflanzung im Garten, bietet es sich an, ein Gartenvlies griffbereit zu halten, um die jungen Pflänzchen an besonders kalten Tagen und Nächten vor dem Frost zu schützen.
Womit im Frühling auf jeden Fall begonnen werden kann, ist Pflanzen vorzuziehen. Dafür gibt es praktische Schalen aus Naturfaser, die dann samt der Jungpflanze im Garten eingegraben werden. Wer hat kann zum Vorziehen der Pflanzen das Glashaus nutzen, wer kein Gewächshaus hat, kann die Pflänzchen genauso gut auf dem Fensterbrett gedeihen lassen.
Am besten informiert man sich monatlich, was im Garten zu tun ist und welche Gemüsesorten und Blumen gerade Saison haben. So kann man das ganze Jahr über mit einem guten Ertrag rechnen.
4. Gartenmöbel auf Vordermann bringen
Im Frühling kann man endlich wieder die bequemen Terrassenmöbel von ihrem Lagerplatz befreien. Je nachdem, wo die Möbel während der Wintermonate aufbewahrt wurden, müssen auch sie zumindest kleinen Reinigungsarbeiten unterzogen werden. Hatte man sie in einem trockenen Kellerraum stehen, reicht es vermutlich, einmal feucht zu wischen und etwaige Spinnweben zu beseitigen. Waren die Möbel draußen von einer Plane bedeckt, kann es sein, dass Feuchtigkeit eingedrungen ist.
Ausschlaggebend für die richtige Reinigung ist das Material. Bei Holzmöbeln ist es von Zeit zu Zeit notwendig, sie im Frühling abzuschleifen und neu einzuölen oder zu lackieren. Dann erstrahlen sie wieder wie neu und dem Gartengenuss steht nichts mehr im Weg.
5. Terrasse und Auffahrt reinigen
Der Winter hinterlässt seine Spuren nicht nur auf Grünflächen, auch der Rest des Außenbereichs braucht im Frühling Zuneigung. Der Blick durch die Terrassentür nach draußen bei den ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen fällt meist etwas ernüchternd aus. Noch keine Topfpflanzen draußen, die Gartenmöbel eingelagert und der Belag verschmutzt. Dann ist es an der Zeit, Terrassen und Auffahrten gründlich zu reinigen, damit der nächste Sonnentag bereits draußen genossen werden kann.
Bei Terrassenböden kommt es auf die Oberfläche an. Holz, Stein oder Fliesen, jedes Material benötigt einen anderen Umgang. Grundsätzlich genügen herkömmliche Haushaltsreinigungsmittel, um leicht verschmutzte Terrassenböden wieder sauber zu bekommen
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