Anzeige

Garten

Rosen pflegen und schützen: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Die Königin der Blumen ist anspruchsvoll und braucht die richtige Pflege. Gartenexperte Robert Lhotka von „Natur im Garten“ zeigt im Video wie man Rosen vor Blattläusen und Pilzen schützt und wie sie nach der Blüte geschnitten werden.

Gartenwissen, Garten, Rosen, schneiden, schützen, Gelbe Rose
Foto: Luana Baumann-Fonseca

Rosen stellen etwas höhere Ansprüche als viele andere Gartenpflanzen. Eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung ist die Grundlage – dazu kommen aber noch einige Störfaktoren, die in fast jedem Rosenbestand früher oder später auftauchen. Auch wenn Sie Ihre Rosen gut mit Nährstoffen und Wasser versorgen, gibt es einige Schädlinge, die lästig werden können. Gartenexperte Robert Lhotka von „Natur im Garten“ verrät, was man gegen Mehltau und Blattläuse tun kann.

Anzeige

Was tun gegen Pilze und Sternrußtau an Rosen?

  • Schwarze Verfärbungen auf den Rosenblättern sind oft ein Zeichen für Sternrußtau – eine der häufigsten Pilzerkrankungen bei Rosen.

  • Wer biologisch vorgehen möchte, setzt auf Pflanzenstärkung. Das bedeutet: In der Wachstumsphase, wenn die neuen Triebe austreiben, werden zusätzliche Mineralstoffe und Mikroorganismen aufgebracht, die das gesunde Wachstum der Pflanze unterstützen.

  • Ein bewährtes Mittel dafür ist Kompost-Tee, der im Handel in praktischen Filterbeutelpackungen erhältlich ist. Die Säckchen werden einfach ins Gießwasser gehängt – über Nacht oder bis zu 24 Stunden. Das so aufbereitete Wasser kann dann direkt an die Wurzeln gegossen oder als Blattspray eingesetzt werden.

Servus Garten WhatsApp-Kanal

Wie bekämpft man Blattläuse an Rosen biologisch?

  • Blattläuse an Rosen sind ein Thema, das so gut wie jeden Garten betrifft. Der erste und wichtigste Tipp lautet: Geduld. Denn wo Blattläuse sind, sind meist auch ihre natürlichen Feinde nicht weit – Marienkäferlarven, Florfliegen und Schwebfliegen zählen zu den wirksamsten Blattlausjägern im Garten. Wartet man etwa 14 Tage ab, erledigt sich das Problem oft von selbst.

  • Wer dennoch eingreifen möchte, kann die befallenen Triebe fein mit Wasser einsprühen und anschließend Gesteinsmehl aufstäuben. Das stört die Blattläuse so stark, dass sie absterben – ganz ohne chemische Mittel. Diese Methode funktioniert übrigens genauso gut auf dem Balkon oder der Terrasse wie im großen Garten.

Wann und wie schneidet man Rosen nach der Blüte zurück?

  • Der richtige Zeitpunkt für den Rückschnitt ist dann gekommen, wenn die Rosenblüten ihre Blütenblätter vollständig abgeworfen haben und sich bereits kleine Kügelchen zeigen – die späteren Hagebutten. Dann wird die Rose kräftig zurückgeschnitten: nicht nur die einzelne Blüte, sondern der gesamte Stiel, so tief wie man ihn auch für Schnittblumen verwenden würde. Etwa zwei Drittel des Triebes kommen weg.

  • Bei verzweigten Blütenständen sucht man den gemeinsamen Haupttrieb und schneidet dort einmal kräftig durch. Dieser Schnitt regt die Rose dazu an, neue Triebe zu bilden und erneut zu blühen – und aus dem Busch wird wieder ein kräftiger, blütenreicher Strauch.

Akzeptiere bitte die Drittanbieter-Cookies, um diesen Inhalt zu sehen.

Cookie-Einstellungen

Das Video entstand mit freundlicher Unterstützung von Natur im Garten und Die Garten Tulln.

🎬 Mehr Videos zu Garten, Basteln & Backen und zur Naturapotheke & Naturkosmetik finden Sie in unserem YouTube-Kanal.

Das könnte Sie auch interessieren:

Anzeige