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Garten

6 winterharte Feigensorten für den Garten

Zugegeben, sie wollen ein bisschen gehätschelt werden. Dann aber fühlen sich Feigen auch in unseren Breiten wohl. Es gibt sogar Sorten, die erstaunlich unempfindlich gegen Kälte und Frost sind. Praktische Übersicht mit Bildern.

Unterschiedliche Feigensorten nebeneinander aufgereiht vor einem weißen Hintergrund.
Foto: Martin Kreil
Feige ist nicht gleich Feige. Sie unterscheiden sich in Form, Geschmack und Reifezeitpunkt. Doch allesamt, die hier zu sehen sind, reifen auf winterharten Feigenbäumen.

Winterharte Feigensorten im Überblick:

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In der langen Kulturgeschichte der Hausfeigen sind zahlreiche Sorten entstanden, die im Winter gut frosttolerant sind. Was es dazu braucht, ist ein windgeschützter Platz – etwa in einem Innenhof oder an einer Mauer im Garten – und Sonnenschein sowie Wärme von Sommer bis Herbst zum Ausreifen der Früchte.

Feigenbäume können übrigens bis zu dreimal pro Jahr Früchte tragen. In unseren Breiten reifen jedoch nur die Sommerfeigen von Juli bis August und Herbstfeigen von August bis September aus. Ab dem dritten Standjahr beginnt die gute Ertragsphase, davor braucht der Baum seine Kraft zum Wachsen.

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Ein Feigenbaum in Nahaufnahme, eine Hand pflückt eine reife Feigevom Baum
Foto: Michael Reidinger
Hat der Feigenbaum einen guten Standplatz, trägt er Früchte in Hülle und Fülle.

Brown Turkey

  • Früchte: große birnenförmige Früchte mit gold-brauner Schale und rotem Fruchtlfeisch.

  • Reifezeit: früh, ab Ende August. Bei warmem Herbst ist eine zweite Ernte möglich.

  • Wuchs: mittel bis stark, gut auch für die Topfkultur

Brown Turkey, Feigensorten, winterhart
Foto: Martin Kreil
Die Feigensorte Brown Turkey gilt als besonders süß.

Dalmatie

  • Früchte: große birnenförmige Früchte mit grüner Schale und erdbeerrotem Fruchtfleisch, sehr süß.

  • Reifezeit: früh, ab Anfang August.

  • Wuchs: schwachwüchsig, buschig, auch für kleine Gärten und Kultur im Topf geeignet.

Feigensorte Dalamtie, eine reife Frucht durchgeschnitten einmal von vorne, einmal von hinten. Die Schale ist hellgrün, das Fruchtfleisch rot, sie sieht aus wie eine Birne.
Foto: Martin Kreil
Die Feigensorte „Dalmatie“ gleicht in der Form und Farbe einer Birne und schmeckt sehr süß.

Longue d´août

  • Früchte: große birnenförmige Früchte mit rötlich gelber Schale und rotem Fruchtfleisch.

  • Reifezeit: sehr früh, ab Ende Juli. auch die zweite Ernte mit eher rötlichen Früchten reift meist noch aus.

  • Wuchs: schwach und daher auch gur für die Topfkultur geeignet.

Eine birnenförmige Feige, die außen violett und innen ein rotes Fruchfleisch hat. Die Feige ist aufgeschnitten und wird einmal von vorne und einmal von hinten gezeigt.
Foto: Martin Kreil
Die winterharte Feigensorte „Longue d´août“ gedeiht auch im Topf hervorragend.

Madeleine des deux saisons

  • Früchte: sehr große gelbgrüne, leicht gestreifte Früchte mit weißem, leicht rosa schimmerndem Fruchtfleisch, erstklassiger Geschmack.

  • Reifezeit: sehr früh, ab Ende Juli.

  • Wuchs: mittel bis stark, buschig.

bauchige, gelbgrüne Feige, außen und innen, einmal durchgeschnitten von vorne und von hinten fotografiert
Foto: Martin Kreil
Die Feigenbaum-Sorte mit dem klingenden Namen Madeleine des deux saisons ist schon Ende Juli reif.

Pastillière

  • Früchte: blauviolette runde Früchte, oft mit weißlichem Reif überzogen, rotes Fruchtfleisch, ausgezeichneter Geschmack.

  • Reifezeit: mittelfrüh, ab September, reichtragend.

  • Wuchs: schwach und eher aufrecht, gut für die Topfkultur geeignet.

blauviolette, rundliche Feige mit sehr saftigem Fruchtfleisch, halbiert, von vorne und von hinten fotografiert
Foto: Martin Kreil
Wer gerne noch spät Feigen ernten möchte, entscheidet sich am besten für die Feigensorte „Pastilière“, sie trägt ab September reife Früchte.

Ronde de bordeaux

  • Früchte: blauviolette Schale, rotes Fruchtfleisch, honigsüßer Geschmack.

  • Reifezeit: mittelfrüh, ab September, sehr reichtragend.

  • Wuchs: starkwüchsig und buschig.

Typische Feige, leicht bauchig, außen violett, innen rotes helleres Fruchtfleisch, halbiert, von vorne und von hinten fotografiert.
Foto: Martin Kreil
Honigsüßer Geschmack erwartet uns bei der winterharten Feigenbaumsorte „Ronde de bordeaux“.
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