Der Unterschied zwischen Marmelade, Konfitüre, Gelee und Fruchtaufstrich

Was darin enthalten ist, und was diese Köstlichkeiten voneinander unterscheidet.
Ribiselmarmelade mit ganzen Früchten (Bild: Pixabay)
Foto: Pixabay
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Wann sagt man Marmelade?

Marmelade darf offiziell nur noch draufstehen, wenn Zitrusfrüchte enthalten sind. Man denke nur an die traditionelle Old English Marmelade, die sehr fein auf einem Butterstriezel schmeckt.

Was steckt in Gelee?

Ein Gelee wird aus dem Saft der Früchte hergestellt. Greifen Sie ruhig zu bei Trauben-, Holunder-, Apfel- oder Beerengelee. Diese Sorten schmecken nicht nur auf einem frischen Brot köstlich, sondern machen sich auch zur Käseplatte gut.

Wieviel Frucht ist im Fruchtaufstrich?

Ja, so heißen in Zucker eingekochte Früchte jetzt. Allerdings nur bei einem Fruchtanteil von über 50 Prozent. Alles mit einem Fruchtanteil unter 50 Prozent wird Konfitüre genannt. Fruchtaufstriche oder Konfitüren kann man aus jedem Obst herstellen, und sie schmecken Naschkatzen auf Brot genauso gut wie in Palatschinken.

Servus-Wissen: Wir haben hier die offiziellen Benennungen der süßen Köstlichkeiten nach EU-Vorschrift erläutert, damit sich der Verbraucher im Supermarkt zurechtfindet und kaufen kann, was er sucht. Kleine, private Hersteller auf Bauernmärkten dürfen ihre Erdbeermarmelade weiterhin als Marmelade bezeichnen.

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