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Kinder

Ein Wanderabenteuer im Ködnitztal

Im Ködnitztal kannst du was erleben! Da findest du Bartgeier, Murmeltiere, Steinböcke – und die flaumigsten Germknödel unter der Sonne.

Nebel, Nebel, so viel Nebel! Den Großglockner-Gipfel kann man nicht einmal erahnen, er liegt weit, weit oben in den Wolken. Dabei sind wir extra früh aufgestanden, um zu sehen, wie hier im Ködnitztal, im Nationalpark Hohe Tauern, so gegen acht die Sonne aufgeht. Wir sehen nicht viel – aber was war das für ein Geräusch? Pst! Da, schon wieder! Da pfeift doch jemand ... Richtig. Nationalpark-Ranger Andreas Angermann grinst, er weiß natürlich genau, was hier los ist: Murmeltiere!

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Im Herbst ziehen sich die lustigen Almbewohner zurück in ihre Höhlen, um den Winter zu verschlafen. Aber vorher wird noch kräftig Speck angefuttert und der Bau mit trockenen Gräsern ausgepolstert. Wer sie stört, dem pfeifen sie was ...

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Augen auf!

Mit Ferngläsern bewaffnet warten wir, ob sich ein Murmeltier aus seiner Höhle wagt oder ob vielleicht ein Reh vorbeispringt.

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Foto: Peter Podpera
Mit Ferngläsern bewaffnet warten wir, ob sich ein Murmeltier aus seiner Höhle wagt oder ob vielleicht ein Reh vorbeispringt.

Und beim Wandern grüßt das...

Wir haben eines gefunden! So sieht ein Murmeltier aus.

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Foto: Pixabay

Herren der Lüfte: Die Bartgeier

Auch die Bartgeier kann man im Ködnitztal beobachten

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Foto: Pixabay

Ach du lieber Steinbock!

Vor zirka 350 Jahren war der Steinbock in Europa fast ausgerottet. Die Menschen jagten ihn, weil sie dachten, er habe heilende Zauberkräfte. Blut, Haare, Hörner – alles galt als Medizin. Das Herzkreuz sollte sogar unverwundbar machen.

Ein Blick durch das sogenannte Spektiv, ein Beobachtungsfernrohr. Tatsächlich – da klettert ein Steinbock auf den Felsen! Zum Glück haben wir Andreas dabei. Er weiß, an welchen Stellen es sich lohnt, genau zu schauen, denn er kennt die Lieblingsplätze „seiner“ Wildtiere. Schließlich ist er tagein, tagaus hier im Tal unterwegs, um nach dem Rechten zu sehen.

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Foto: Peter Podpera

Ein wahrer Schatz

Das beste Fundstück für tapfere Wandersleute ist natürlich eine abgeworfene Hirschstange. Diese hier hat Andreas für uns mitgebracht, damit wir sie genau begutachten können. Normalerweise findet man so etwas im Frühjahr, wenn die Hirsche ihr altes Geweih abwerfen, um sich ein schönes, neues wachsen zu lassen.

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Foto: Peter Podpera

Endlich jausen!

Verdiente Pause. Auf der Lucknerhütte auf 2.241 m Höhe gibt’s Kaiserschmarren und Germknödel. So hoch auf dem Berg werden die übrigens besonders flaumig. Das hat mit dem geringeren Luftdruck zu tun und ist höhere Physik. Uns ist die Physik zwar wurscht, aber schmecken tut’s fast überirdisch gut! Kein Wunder, so nah am Himmel.

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Foto: Peter Podpera

Gämse: Die Ziegen der Berge

Auch Gämsen kann man auf unserer Wanderung sehen.

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Foto: Pixabay
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