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Frühlingsblumen pflücken und naschen

Hast du gewusst, dass es Frühlingsblumen gibt, die du essen kannst? Mahlzeit! Bitte aufpassen! Wenn du dir nicht sicher bist, ob du die richtige Blume erwischt hast, lass sie lieber stehen – und frag immer deine Eltern, bevor du Blüten vernaschst.

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Foto: pixabay

Das Veilchen

Das fünfblättrige Blümchen hat eine besonders schöne Blüte. Auch der Geruch ist unverkennbar. Allerdings nur jener des Duftveilchens, denn seine Schwester, das Hundsveilchen, sieht zwar ähnlich aus, riecht aber nach gar nichts. Stiefmütterchen, die es in vielen bunten Farbkombinationen gibt, sind mit den Veilchen verwandt und sind ebenfalls essbar. Die österreichische Kaiserin Sisi war übrigens eine große Freundin der kleinen Blumen und liebte Veilcheneis und kandierte Veilchen.

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Foto: pixabay
Veilchen verströmen einen herrlichen Duft.

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Die Schlüsselblume

Es heißt, dass die ersten Schlüsselblumen dort gewachsen sind, wo Petrus seinen Schlüssel für das Himmelstor fallen gelassen hatte. Ihre hellgelben Blütendolden erinnern ja wirklich an einen Schlüsselbund. Bitte beachte, dass diese Blume unter Naturschutz steht, und pflück sie nur im eigenen Garten. Mit den zarten wohlschmeckenden gelben Blüten kannst du zum Beispiel Süßspeisen wie Palatschinken verzieren. Aus ihren Blättern und Wurzeln kann man Hustentee herstellen. Vor Sonnenaufgang gepflückt und in der Walpurgisnacht ins Futter gemischt, sollen Himmelschlüsselchen sogar kranken Tieren helfen.

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Foto: Pixabay
Schlüsselblumen bitte nur im eigenen Garten pflücken, denn sie stehen unter Naturschutz.

Die Taubnessel

Ohne Blüten schauen Taubnesseln den Brennnessel sehr ähnlich. Sie sind aber nicht mit ihnen verwandt und haben auch keine stechenden Härchen. Sobald sie rosa, weiß oder gelb blühen, kannst du sie gut erkennen. Nur Hummeln schaffen es, mit ihren langen Rüsseln an den Nektar des schmackhaften Lippenblütlers zu kommen. Du kannst davon naschen, indem du vorsichtig eine Blüte abzupfst und daran saugst. Das schmeckt süß wie Honig. Die Blüten sind genauso wie die Blätter essbar und können gut für Salate oder Wildkräutersaucen verwendet werden.

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Taubnesseln schmecken süß wie Honig.

Das Gänseblümchen

Die kleinen weißen Blümchen sind so robust, dass sie fast das ganze Jahr blühen. Zu ihrem Namen kamen sie wahrscheinlich, weil sie sogar auf einem Gänseacker wachsen, wo das schnatternde Federvieh sonst alles abfuttert. Sein Köpfchen richtet das Gänseblümchen immer Richtung Sonne. Es heißt auch MaßliebchenTausendschön oder Augenblümchen. Du kannst die Blüten genauso kosten wie die jungen, grünen Blätter. Auf ein Butterbrot oder über den Salat gestreut, schmeckt das richtig gut. Auch Kuchen oder Obstsalate lassen sich mit Gänseblümchenblüten hübsch dekorieren. Die Blütenknospen kannst du auch sauer einlegen und Kapern daraus machen.

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Das Gänseblümchen reckt seinen Kopf immer der Sonne entgegen.
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