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Wohnen

Sinnvolle Verwendung für Holzasche

Was wären lange Winterabende ohne das gemütliche Knistern im Kamin? Am Ende ist nur noch Asche im Ofen – und die muss sich niemand aufs Haupt streuen, denn man kann sie als Dünger, für den Kompost und als Putzmittel verwenden.

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Foto: Pixabay
Die übriggebliebene Holzasche eines Lagerfeuers.

Text: Luisa Siller

Der Funke springt schnell über. Wer einmal einen Kamin besessen hat, möchte meist nicht mehr ohne. Das Entsorgen der verbrannten Reste muss aber kein notwendiges Übel sein. Denn Asche ist ein wahrer Alleskönner. Wichtig ist, dass neben unbehandeltem Holz beim Brennvorgang natürliche Anzünder und Zeitungspapier zum Einsatz kommen. Sonst enthalten die Überreste eventuell Schadstoffe. 

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Zuerst ist Geduld gefragt. Mit dem Entfernen der Asche sollte man nämlich warten, bis sie völlig erkaltet ist – das kann bis zu 24 Stunden dauern. Lose Rußpartikel lassen sich vor der Reinigung binden, indem man etwas Wasser versprüht.

Dann steht man vor der Wahl: Man kann Asche in geringen Mengen (sonst kommt es zu Kalium-Überdüngung!) direkt als Pflanzennahrung verwenden. Oder man streut sie – ebenfalls in sparsamer Dosierung – als Schicht in den Kompost ein. Auch zur Reinigung verrußter gläserner Kamintüren und alter Fußböden lässt sich Asche gut verwenden, da sie mit Wasser eine Lauge bildet. Und zu guter Letzt kann man mit Asche im Winter vereiste Gehwege streuen.

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