Gute Küche

3 gefährliche Irrtümer zur Bestimmung von giftigen Pilzen

Bis heute kursieren alte Volksweisheiten zur Bestimmung von giftigen Pilzen. Sie sind in den meisten Fällen falsch.
Vorsicht - giftig: Der Weiße Knollenblätterpilz (Foto: Mauritius Images)
Foto: Mauritius Images
Foto: Mauritius Images

Text: Klaus Kamholz

Diese 3 Ammenmärchen rund um das Sammeln von Pilzen sind falsch

1. Angeknabberte Pilze sind essbar

Keineswegs sind Pilze nur deshalb genießbar, weil sich Schnecken oder andere Tiere von ihnen ernähren oder sie Fraßspuren von Wild aufweisen; es ist erwiesen, dass Schweine (also auch Wildschweine) kaum Vergiftungserscheinungen nach dem Genuss des tödlichen Weißen Knollenblätterpilzes zeigen.

2. Silberbesteck zur Erkennung

Auch die Geschichte, der zufolge man ein Stück Silberbesteck oder eine Silbermünze mitführen solle, um Pilze daran zu reiben (Silber laufe bei Giftpilzen angeblich grau an), ist ein reines Ammenmärchen.

3. Farbe von Knoblauch und Zwiebel

Und was die Küche betrifft: Knoblauch und Zwiebeln verfärben sich in einem Topf mit Giftpilzen nicht schwarz, wie kolportiert wird.

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