Selbst gemachtes Haarshampoo mit Melisse

Wenn die Haare außer Rand und Band geraten, hilft Melisse. Im selbst gemachten Shampoo ohne Silikone und Sulfate bändigt sie die störrische Mähne, verleiht zarten Schimmer, reduziert Schuppen und sorgt für ausgeglichene Kopfhaut.
Bild: Luana Fonseca

Text: Margret Handler | Rezept: Sandra Taurer

Sie duftet herrlich nach Sommer und ist eine Wohltat für sonnenstrapaziertes Haar: die Zitronenmelisse. Ihre entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften beruhigen die Kopfhaut und haben sich bei Schuppen bewährt. Außerdem reguliert Melisse die Talgproduktion, verhindert so schnelles Nachfetten und zaubert schönen Glanz ins Haar.

Wer nach dem Sommer eine intensivere Pflege für seine widerspenstige Mähne benötigt, der versorgt sie nach der Haarwäsche zusätzlich mit unserem schnell gemachtem Balsam. Dafür eine Tasse Brennnesseltee aufbrühen, 15 Minuten ziehen lassen, ca. 100 ml Tee mit 100 ml Buttermilch verrühren und im Haar verteilen. Nach zehn Minuten lauwarm ausspülen. Den restlichen Tee kann man ins Haar geben und einziehen lassen. Die Brennnessel liefert Nährstoffe, hilft gegen Haarausfall und regt die Durchblutung an. Buttermilch stärkt das Haar mit Proteinen, B-Vitaminen und spendet darüber hinaus wertvolle Feuchtigkeit.

  • 250 ml Shampoo-Basis (Im Reformhaus erhältlich)
  • 4 Messlöffel oder 10 ml Heilerde
  • 1 Messlöffel oder 2,5 ml D-Panthenol
  • 12 ml Melissenextrakt
  • 20 Tropfen ätherisches Melissenöl
  1. Die Shampoo-Basis zunächst in eine große Rührschüssel geben.
  2. Langsam mit einem Handbesen Heilerde, D-Panthenol und das Melissenextrakt einrühren. Zuletzt das ätherische Öl dazugeben, um ein „Verdampfen“ zu vermeiden.
  3. In eine Flasche füllen und gut verschließen.
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