Romantische Hochzeitsideen aus alten Zeiten
Wer Hochzeit feiert, kann auch nach Herzenslust dekorieren. Oft reichen ein paar einfache Ideen, die toll wirken, aber dem Brautpaar nicht die Schau stehlen. Wir zeigen, wie das die Menschen schon anno dazumal gemacht haben. Lassen Sie sich inspirieren!
Hochzeit feiern mit Kleinigkeiten wie anno dazumal:
Hochzeitsdeko mit Blumen
Für unsere Blumendekoration der Brauttafel haben wir bewusst verschiedene alte Gläser und Schalen vom Flohmarkt ausgesucht, diese mit Wasser befüllt und kleine Schwimmkerzen hineingelegt. Dazu passen zarte Gänseblümchen, Maiglöckchen, Freesien, Wicken, Mutterkraut und Pastinakenblüten.
Natürlich dürfen auch kleine Gastgeschenke, die das schöne Fest überdauern sollen, auf den Tischen nicht fehlen: Als Symbol für das Aufblühen des gemeinsamen Lebens haben wir gemischte Blumenwiesensamen in kleine Pergamentsäckchen gefüllt und mit einem Satinband Namenskarten daran befestigt.
Gastgeschenke
Kleine Gläschen mit selbstgemachter Marmelade spielen auf das süße Eheleben an. Als Etagere haben wir Lilien-Porzellan-Teller in drei Größen auf ausgediente Sektschalen gestellt und mit Makronen belegt. Natürlich passen auch Pralinen, Konfekt, Kekse oder andere süße Köstlichkeiten.
Brautkerze
Seit jeher wird Braut und Bräutigam ein Licht mit auf den Weg in die gemeinsame Zukunft gegeben, um ihnen den Weg zu erhellen. Als es noch keine elektrische Beleuchtung gab, war dies auch ein Geschenk mit praktischem Wert, denn Licht war teuer und kostbar.
Für unsere Brautkerze haben wir gepresste Blumen vorsichtig eingefärbt, auf eine cremefarbene Stumpenkerze gedrückt und das fragile Bild mit transparenter Kerzenfolie fixiert. Die Satinbänder in zwei Farben symbolisieren die Persönlichkeiten des Brautpaares.
Brautstrauß-Idee
Für unseren Brautstrauß haben wir Freesien, Mutterkraut, Rosmarin, Pastinakenblüten und Wolfsmilch zu einem engen Gebinde zusammengefasst, auf eine Länge gebracht, ein Stück Folie um die nassen Stiele gewickelt und diese mit einem breiten Ripsband fest eingebunden.
Die Anstecksträußchen für die Familie des Bräutigams sind aus Rosmarin, Freesien und Mutterkraut: die Blüten einfach zusammennehmen, binden und eine Sicherheitsnadel einarbeiten.
Die Blumenmädchen bekommen Kränzchen aus Efeu, Mutterkraut und Vergissmeinnicht.
Hochzeitskuchen
Früher war es bei den einfachen Leuten üblich, dass die Gäste ihren eigenen Kuchen zur Hochzeitsfeier mitbrachten. Die einzelnen Gebäcke wurden dann zu einer großen Hochzeitstorte gestapelt, gemeinsam angeschnitten und verzehrt. Unser Kuchen ist übrigens aus einer schweren Masse.
Schöne Erinnerung: Gästebuch
Ein ganz spezielles Gästebuch lässt sich aus alten Fotos vom Flohmarkt gestalten. Wir haben einfach ein Loch in die Karten gestanzt und ein dünnes Satinband daran befestigt.
Kleiner Tipp: Mehr Bilder als die Zahl eingeladener Gäste vorbereiten, damit wirklich jeder die Wahl hat. Der Gast sucht sich beim Fest ein Motiv aus, schreibt seine Glückwünsche darauf und gibt die Karte dann wieder ab.
Als stilgerecht nostalgisches Sammel- und Aufbewahrungsbehältnis haben wir eine alte Blechdose gewählt. Später können die Brautleute ihre Lieblingskarten zu Hause an eine gespannte Schnur knüpfen – eine schöne und dekorative Erinnerung.
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