Anzeige

Garten

9 bewährte Hausmittel für den Garten

Nützliches Gartenwissen aus vergangenen Zeiten – für ein kräftiges Wachstum, üppige Blüten und eine bunte Ernte.

Grafik: Gieskanne aus Metall, Knoblauchknolle, Nussbaumblätter, Wühlmaus in einem Loch, Bananenschale, Bananenschale in Stücken, Schere, Rose, Schnecke, Salatpflanze mit Eierschalen drumrum
Foto: Andreas Posselt
Einfache und effektive Tipps, um den Gartenpflanzen unter die Arme zu greifen.

Zwischen Bananenschalen, Eierschalen und einem alten Salzstreuer steckt ganz schön viel Gartenwissen. Viele dieser einfachen Tipps wurden früher ganz selbstverständlich angewendet – und funktionieren bis heute erstaunlich gut. Wir haben in Omas Gartenkiste gestöbert und alte Hausmittel gesammelt, die für kräftige Pflanzen, eine richtig gute Ernte und weniger Schnecken sorgen.

Anzeige

1. Bananendünger für Rosen

  • Eine Bananenschale, klein geschnitten und unterm Rosenstrauch vergraben, ist der ideale Dünger für die Königin der Blumen.

  • Die Schale enthält Mineralien wie Kalk, Kieselsäure, Magnesium, Phosphor und Schwefel, zudem Spurenelemente. Genau das mag die Rose.

Servus Garten WhatsApp-Kanal
eine Bananenschale, Schere, Rose, Bananenschalenstücke als Grafik
Foto: Andreas Posselt
Bananenschalen sind der beste Dünger für Rosen.

2. Fisch als Tomatendünger

Tomaten wachsen besser, wenn man beim Pflanzen einen toten Fisch mit in den Boden gräbt:

  • Etwa eine Handbreit unter den Wurzeln der Tomaten vergraben, sorgt er für kräftiges Wachstum.

  • Warum? Fisch enthält viel Stickstoff und Phosphor, was stark zehrende Pflanzen wie die Tomate dankbar aufnehmen.

Tomatenpflanzen die in der Erde unter den Wurzeln einen toten Fisch vergraben haben als Grafik.
Foto: Andreas Poselt
Der Fisch versorgt die Tomatenpflanzen mit allen Nährstoffen, die sie brauchen.

3. Hilft gegen Unkraut

Waldmeister ist ein hervorragender Unkrautverdränger. Wo sich dieses weiß blühende Labkraut breitmacht, hat ungeliebtes Unkraut keinen Platz. Wofür sich Waldmeister noch gut eignet? Zum Ansetzen einer Mai-Bowle.

Grafik eines weiß blühenden Waldmeisters
Foto: Andreas Posselt
Unkräuter mögen keinen Waldmeister – wir mögen ihn in der Mai-Bowle.

4. Gurken richtig ernten

Gurken nur mit Messer oder Schere ernten. Beim Abreißen beschädigt man die Ranken, die danach weniger Ertrag liefern.

Grafik: Hände schneiden mit dem Messer eine Gurke von der Pflanze
Foto: Andreas Posselt
Gurken immer von der Pflanze schneiden, nicht reißen.

5. Saatgut richtig ausbringen

  • Kleine, feine Samen – etwa von Klatschmohn, Lein oder Pechnelke – lassen sich gut mit einem ungenutzten Salzstreuer im Beet verteilen.

  • Das garantiert eine gleichmäßige Verteilung und verhindert, dass die Samen dicht aneinanderkleben.

Grafik: Mohnblume und eine Hand, die mit einem Salzstreuer voller Samen die Samen auf der Erde verstreut
Foto: Andreas Posselt
Mit dem Salzstreuer können die Samen regelmässig ausgebracht werden.

6. Trick gegen Wühlmäuse

  • Was sich gegen Wühlmäuse bewährt hat: Nussbaumblätter oder Knoblauchzehen in ­ihre unterirdischen Gänge zu legen. Die Tiere haben einen ausgeprägten Geruchssinn und ergreifen bei für sie unangenehmen Gerüchen die Flucht.

  • Noch besser gegen Wühlmäuse: eine Katze.

Grafik: Knoblauchknolle, Nussbaumblätter, Wühlmaus, die aus einem Loch schaut
Foto: Andreas Posselt
Nussbaumblätter, Knoblauch oder Katzen: allesamt vertreiben Wühlmäuse.

7. Wachstumsschub für den Obstbaum

Frisch eingesetzte Obstbäume wachsen besser, wenn man ein paar Gerstensamen mit hinein ins Pflanzloch gibt. Die Gerste keimt rasch, erwärmt den Boden und liefert wertvolle Nährstoffe für den frisch gepflanzten Baum.

Grafik: Gerstenähre und Gerstenkörner
Foto: Andreas Posselt
Gerste hilft Obstbäumen beim Wachsen.

8. Eierschalen helfen gegen Schnecken

Um junge Salatpflänzchen und andere Setzlinge vor unangemeldetem Schneckenbesuch zu bewahren, streut man am besten zerkleinerte Eierschalen rund um die Pflanze.

Grafik: rund um eine Salatpflanze sind zerbröselte Eierschalen gestreut und eine Schnecke wandert davon weg
Foto: Andreas Posselt
Eierschalen und Schnecken vertragen sich im Gemüsebeet nicht. Darum macht die Schnecke einen riesen Bogen.

9. Gurken und Tomaten richtig gießen

Gurkenpflanzen an heißen Tagen nur mit leicht temperiertem Wasser gießen. Kaltes Wasser macht Gurken bitter. Auch Tomaten mögen übrigens kein kaltes Wasser.

Grafik: Metall-Gießkanne
Foto: Andreas Possel
Warm gegossen mögen Tomaten und Gurken heiße Tage.

Häufig gestellte Fragen zu Hausmitteln im Garten

Welche Hausmittel vertreiben Schädlinge im Garten?

Es gibt viele Hausmittel die für eine schonende Schädlingsbekämpfung im Garten bekannt sind. Dazu gehören beispielsweise:

  • Zwiebel

  • Schmierseife

  • Wildkräuter wie Rainfarn, Brennnnessel oder Ackerschachtelhalm

  • Ätherische Öle wie Zimt oder Lavendel

  • Knoblauch

Welche Hausmittel lassen Tomaten besser wachsen?

  • Brennnessel- und Beinwellsud sowie Kaffeesatz gelten als beliebte natürliche Dünger für Tomatenpflanzen. Sie versorgen die Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen und können das Wachstum unterstützen. Und wer Omas Gartenwissen glaubt, setzt eben auf Fisch als ungewöhnlichen, aber traditionsreichen Tomatendünger.

Welche Hausmittel helfen gegen Blattläuse im Garten?

Blattläuse lassen sich oft ganz ohne chemische Mittel bekämpfen. Bewährt haben sich vor allem Schmierseifenlösung, Brennnesselsud und Knoblauchbrühe. Diese Hausmittel wirken direkt gegen die Schädlinge, schonen dabei jedoch viele nützliche Insekten wie Marienkäfer. Wichtig ist vor allem ein frühes Eingreifen: Je geringer der Befall, desto schneller und effektiver zeigen Hausmittel ihre Wirkung. Hier erfahren Sie, was bei Blattläusen auf Rosen besonders gut hilft.

Kann man Kaffeesatz als Dünger im Garten verwenden?

Ja – und das lohnt sich in vielen Fällen. Kaffeesatz enthält Stickstoff, Kalium und Phosphor – drei wichtige Nährstoffe, die Pflanzen für ein gesundes Wachstum benötigen. Besonders Pflanzen, die leicht saure Böden bevorzugen, profitieren davon. Dazu zählen beispielsweise Heidelbeeren, Rhododendren, Hortensien und Tomaten. Kaffeesatz kann daher als natürlicher Dünger sinnvoll im Garten eingesetzt werden.

Wie bekämpft man Schnecken im Garten ohne Chemie?

  • Die beste Bekämpfung erfolgt wohl durch natürliche Fressfeinde wie Igel, Laufenten oder sogar Blindschleichen. Wer diese im Garten hat, muss sich meist nicht lange mit den unbeliebten Schnecken plagen.

  • Alternativ können Hausmittel wie Eierschalen, Kaffeesatz, Schafwolle oder Sägemehl als natürliche „Barrieren“ rund um die Pflanzen eingesetzt werden.

Anzeige