Brottrunk für die Fastenzeit selber machen

Dieses Getränk bringt die Verdauung in Schwung.
Brottrunk im Glas (Bild: Mauritius Images)
Foto: Mauritius Images
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Karin Buchart erklärt Monat für Monat in Servus Stadt & Land die Heilkräfte der Natur und teilt auf servus.com regelmäßig ihr Expertenwissen rund um Ernährung, Kräuter und Heilpflanzen.

Was in früheren Zeiten vor allem der sparsamen Haushaltsführung diente, weil damit altes Brot verwertet werden konnte, wird heute auch für seinen gesundheitlichen Nutzen geschätzt. Das Wertvolle am Brottrunk sind die lebendigen Milchsäurebakterien aus dem Sauerteig. Brotbäcker haben den Sauerteig zu Hause, sonst ist er auch in Bioläden oder Reformhäusern erhältlich.

  • altes, trockenes Roggen-Sauerteigbrot

  • abgekochtes Wasser oder Kräutertee

  • 1 Prise Salz

  • 60 g Sauerteig

  • Saft von einer halben Biozitrone

  • 60 g Honig

  1. Das harte Brot mit dem heißen Wasser bzw. Tee übergießen, am besten in einem Keramikgefäß, bis es gut bedeckt ist. Bis zum nächsten Morgen ziehen lassen, danach durch ein Tuch abseihen und das Brot gut ausdrücken.

  2. Die gewonnene Flüssigkeit wird weiterverwendet. In zwei Liter gewonnene Flüssigkeit eine kleine Prise Salz, Honig, Zitronensaft und Sauerteig untermischen, gut umrühren und einen bis zwei Tage fermentieren lassen. Dabei ab und zu umrühren.

  3. Wenn der Brottrunk blubbert, kann er in Flaschen abgefüllt werden. Um zu sehen, ob Kohlensäure entsteht, können Rosinen zugegeben werden. Diese steigen auf, wenn Überdruck vorhanden ist. Nach Bildung von etwas Kohlensäure werden die Flaschen in den Kühlschrank gestellt.

Anwendung

Ein Glas Brottrunk pro Tag kurmäßig in der Fastenzeit trinken.

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