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Gute Küche

12 Strudelrezepte – süß und herzhaft

Sie werden pikant genauso gerne gegessen wie süß – und sie sind in der ganzen Welt als österreichische Spezialität bekannt. Strudel zur Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise und zum Kaffee – wählen Sie aus zwölf gefüllten Köstlichkeiten.

Strudel, pikanter Strudel, Polenta, Mohnstrudel
Foto: Eisenhut & Mayer; Ingo Eisenhut

Strudelrezepte in der Übersicht:

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1. Suppenstrudel mit Grammeln

In Österreich – vor allem vom steirischen Mürztal bis ins südliche Burgenland – ist der Suppenstrudel eine Spezialität. Diesen hier haben wir mit köstlichen Grammeln gefüllt.

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2. Gemüsestrudel mit Kräutersauce

In eine Hülle aus knusprigem Blätterteig haben wir buntes Gemüse und Topfen gegeben. Dazu reichen wir eine würzige Kräutersauce. Hier geht es zum Rezept für den Gemüsestrudel.

3. Würstel-Erdäpfel-Strudel mit Wirsingkohl

Für Überraschung beim Aufschneiden sorgt der Würstel-Erdäpfel-Strudel mit Wirsingkohl am Esstisch mit Sicherheit. Und er schmeckt auch ganz hervorragend!

4. Tiroler Fleischstrudel

Für alle, die es gerne herzhaft mögen, haben wir dieses Fleischstrudel-Rezept aus der Servus-Schatzkiste ausgewählt. Auch für Restlverwertung eine gute Idee!

5. Tomaten-Kalbfleisch-Strudel

Ein pikant gefüllter, hauchdünner Strudelteig ist schon eine gschmackige Angelegenheit. Vor allem, wenn das Kalbfleisch so gut mit den Tomaten harmoniert. Von den Karfiolröschen dazu wollen wir erst gar nicht reden.

6. Purbacher Bohnenstrudel

Im Burgenland kommen Bohnen in den Strudelteig. Die Pakete werden dann knusprig herausgebacken.

7. Herzhafter Polentastrudel

Eine einzigartige Füllung findet sich in der pikanten Version des ausgezogenen Strudels: aromatischer Bergkäse kombiniert mit würzigem Parmesan, Räucherspeck und zarter Polenta.

8. Wiener Mohnstrudel

Und zur Kaffeejause genießen wir einen Mohnstrudel aus Germteig, wie Oma ihn gebacken hat. Wunderbar saftig lassen wir ihn uns schmecken.

9. Klassischer Apfelstrudel

Ob mit oder ohne Rosinen wird bei dieser klassischen Wiener Mehlspeise gerne diskutiert – uns schmecken beide Varianten des Apfelstrudels.

10. Herrlicher Millirahmstrudel

Eine süße Köstlichkeit mit Sauerrahm und Obers. Schon gewusst: Der Millirahmstrudel ist einer der ersten dokumentierten Strudel überhaupt!

11. Saftger Kirschstrudel

Wenn Kirschen gerade keine Saison haben, greifen Sie zu der Alternative im Glas oder aus dem Tiefkühler für diesen unwiderstehlichen Strudelgenuss.

12. Cremiger Topfenstrudel von Paula Bründl

Von diesem Topfenstrudel unserer Servus-Köchin muss man einfach mehr als ein Stück essen. In die Fülle kommt auch Butter und Sauerrahm, so wird sie besonders cremig.

Häufig gestellte Fragen rund um den Strudel

Was ist ein Strudel?

  • Ein Strudel ist ein beliebtes Gericht, das aus einer Teighülle und einer süßen oder herzhaften Füllung besteht.

  • Meist wird ein Strudel in Form einer Rolle zubereitet.

Welche Studelteige gibt es?

  • Sowohl bei den Hüllen, als auch bei den Füllungen gibt es viele Varianten. Beliebt ist etwa ein Strudelteig in Form von knusprigem Blätterteig, flaumigem Germteig oder einem klassischen hauchdünn ausgezogenen Teig aus Mehl, Wasser, Ei, Salz und Öl.

Wer hat den Strudel erfunden?

  • Ursprünglich im arabischen Raum daheim, machten sich die ersten „Filoteige“ über Nordafrika und Spanien vermutlich im 15. und 16. Jahrhundert Richtung Europa auf, um von Frankreich aus in Form des Blätterteigs die restliche Welt zu erobern.

  • Der Millirahmstrudel dürfte dabei eines der ältesten bekannten Rezepte sein, das erste Mal taucht er niedergeschrieben im Jahre 1682 auf. Uns bescherte die Zweite Türkenbelagerung von 1683 den Strudelteig, und wie üblich ließen sich die Wiener nicht lang bitten, wenn es galt, etwas Neues, Wohlschmeckendes in ihr kulinarisches Repertoire aufzunehmen.

Woher hat der Strudel seinen Namen?

  • Der Name „Strudel“ stammt vom althochdeutschen Wort stredan für „wallen“ oder „brausen“.

  • Woher das kommt? Die ursprüngliche Zubereitungsart war dabei in einem Topf, der einfach in die Glut gestellt wurde. Dabei wurde der Strudel schneckenförmig in eine „treihaxiti“ irdene Rein gelegt, mit einem Deckel gut verschlossen und ganz und gar mit Glut bedeckt, auch an der Oberseite des Topfes. Sonst „that’s ob’n-auf waiß plaib’m“. Die Kunst war nun zu erkennen, wann der Strudel fertig war – und die Bäuerinnen wussten das natürlich ganz genau. Diese Form der Zubereitung war übrigens bis zum Ende des 19. Jahrhunderts in der Region um Ödenburg durchaus noch üblich. Erst mit der Einführung der holzbeheizten Sparherde und ihrer Backrohre bekam der Strudel seine langgestreckte Form.

Wie wird ein Strudel gebacken?

  • Die Variante, bei der der Strudel schnittenweise herausgebacken wird, ist vor allem in der Purbacher Gegend (Burgenland) verbreitet.

  • Meist werden die Strudel aber im Ganzen klassisch im Rohr gebacken.

  • In manchen Dörfern im Seewinkel kennt man den Reindl-Strudel, ebenfalls mit Bohnen, aber auch mit Kraut gefüllt. Dabei wird der Strudel wie früher spiralförmig in ein Reindl gelegt und zugedeckt auf der Ofenplatte gegart. Mit gekauftem Strudelteig klappt das allerdings nicht, weil er zu dünn und weniger elastisch ist als der selbstgemachte.

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