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Gute Küche

Rote Ribisel: 6 unwiderstehliche Rezepte

Ob eine saftige Ribiselschaumschnitte, cremige Nocken oder im überraschenden Duett mit Mohn: Diese Rezepte zeigen, wie vielfältig die roten Johannisbeeren in der Küche verarbeitet werden können.

Ribiselschaumschnitte, Topfen-Mohn-Torte, Rezepte Ribisel
Foto: Eisenhut & Mayer; Mayer mit Hut
Eine flaumige Ribiselschaumschnitte oder doch die Topfen-Mohn-Torte mit Ribiseln? Wählen Sie aus insgesamt 6 Rezepten mit roten Johannisbeeren.

Die leuchtend rote Ribisel (in Deutschland sagt man Johannisbeere) mag keinesfalls zu früh gepflückt werden, sonst jagt sie einem mit ihrer Säure eine Gänsehaut über die Kiefergelenke. Perfekt sonnengereift ist sie ein erfrischender Höhepunkt im Obstjahr – im Kuchen, im Strudel, als Marmelade oder als cremige Nocken. Diese Rezepte aus der Servus-Schatzkiste begleiten die Ribiselernte vom Strauch bis auf den Teller.

  • Gut zu wissen: Rote Ribisel kann man meist durch weiße ersetzen; weiße sind oft milder und süßer, daher sollten Sie eventuell etwas weniger Zucker oder etwas mehr Zitronensaft verwenden.

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1. Topfen-Mohn-Torte mit Ribiseln

Mürbteig, Mohn und Topfen sind schon für sich eine wunderbare Kombination – mit frischen Ribiseln obendrauf schmeckt der Kuchen aber so richtig nach Sommer. Am besten natürlich, wenn die Beeren direkt vom Strauch kommen.

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2. Ribiselschaumschnitte mit Vanillecreme

Flaumiger Biskuit, Ribiseln in einer feinen Vanillepudding-Buttercreme und obendrauf eine goldbraun überbackene Schneehaube – diese Schaumschnitte vom Blech vereint Säure und Süße auf eine Art, die man so schnell nicht vergisst.

3. Ribiselkuchen mit Schneehaube

Der unkompliziertere Bruder der großen Schaumschnitte: mürber Teig, Ribiseln direkt unter dem Eischnee – und in gut einer Stunde fertig. Perfekt sonnengereift sollten die Beeren sein, sonst, wie es im Rezept treffend heißt, „jagt uns die Säure eine Gänsehaut über die Kiefergelenke.“

4. Ribiselnocken

Biskotten, getränkt mit Johannisbeersirup und Amaretto, treffen auf eine luftige Eidotter-Obers-Creme und rote Ribiseln zwischen den Schichten. So entsteht ein sommerliches Dessert, das die feine Säure der Beeren wunderbar zur Geltung bringt.

5. Millirahmstrudel mit Ribiseln

Selbst gezogener Strudelteig, eine Fülle aus Topfen, Sauerrahm, Eischnee und Ribiseln, dazu eine Royal aus Milch und Ei – dieser Millirahmstrudel ist echtes Handwerk. Serviert wird er mit Staubzucker und Vanillesauce.

6. Ribisel-Schicht-Marmelade

Zwei Marmeladen in einem Glas: unten Rote Ribisel mit Zimtrinde, oben Schwarze Ribisel mit Anisstern. Das Ergebnis schmeckt nicht nur auf dem Butterbrot, sondern passt auch köstlich zu Käse und Pasteten.

Häufig gestellte Fragen rund um Ribiseln:

Wann sind rote Ribiseln reif?

  • Rote Ribiseln reifen rund um die Sonnenwende, also ab Ende Juni. In wärmeren Gegenden, wie dem Süden der Steiermark, können sie aber durchaus auch schon ab Mitte Juni geerntet werden. Die Hauptsaison dauert bis in den Juli. Als Faustregel gilt: Perfekt reife Ribiseln sind leuchtend rot, leicht glänzend und lösen sich beim Abrebeln leicht von der Rispe. Zu früh gepflückte Beeren sind sehr sauer, zu spät geerntete werden weich und verlieren an Aroma.

Was ist der Unterschied zwischen roten und schwarzen Ribiseln in der Küche?

  • Rote Ribiseln haben eine frische, spritzige Säure und eignen sich besonders gut für Backwaren wie Kuchen, Schaumschnitten, Strudel und Cremes.

  • Schwarze Ribiseln sind aromatisch intensiver und fast ein bisschen würzig – sie funktionieren nicht nur in Marmeladen, Sirup und Likör, sondern auch in herzhaften Gerichten wie geschmorten Fleischsaucen.

Kann man Ribiseln einkochen und wie lange sind sie haltbar?

Ja, Ribiseln lassen sich hervorragend einkochen. Als Marmelade mit Gelierzucker sind sie problemlos haltbar, wenn die Gläser steril sind und kühl und dunkel gelagert werden.

Muss man Ribiseln vor dem Backen abrebeln, und wie geht das am schnellsten?

Ja, die Ribiseln sollten vor der Verwendung von den Rispen abgerebelt werden. Das geht am schnellsten mit einer Gabel: einfach die Zinken entlang der Rispe ziehen, dann fallen die Beeren ab. Danach waschen und gut trocken tupfen, damit sie im Teig oder in der Creme keine unerwünschte Feuchtigkeit abgeben.

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