Süße Kuchen mit verstecktem Gemüse
Kürbis, Zucchini, Rote Rüben oder Karotten – das Gemüse aus dem Garten findet in unseren Rezepten seinen Weg in den Kuchenteig. Und das aus gutem Grund: Es macht Kuchen wunderbar saftig und die süße Nascherei vielleicht sogar ein bisserl gesünder.
Kürbis, Zucchini, Karotten und Rote Rüben kennt man meist aus Suppen und herzhaften Gerichten. Doch sie eignen sich auch wunderbar für süße Nachspeisen: Im Kuchenteig sorgen sie für besondere Saftigkeit – und bleiben für Kinder oft unbemerkt. Rezepte in der Übersicht:
1. Kürbis-Mandel-Kuchen
Wer Kürbis bisher nur aus der Suppe kannte, lernt ihn hier von einer anderen Seite kennen. Im Teig sorgt er für eine angenehme Feuchtigkeit, die auch ohne viel Fett auskommt. Die Mandeln bringen eine nussige Tiefe, die Glasur aus Zucker und Eiklar einen leichten Knack – und Dinkelflocken mit Leinsamen obendrauf machen ihn zu einem Kuchen, der auch auf dem Frühstückstisch keine schlechte Figur macht.
2. Kürbis-Gugelhupf mit Schokoglasur
Die klassische Gugelhupf-Form kennt man – aber mit Kürbis wird er zu einem herrlich herbstlichen Dessert. Der Kürbis macht den Teig ungewöhnlich locker und feucht, der Zimt gibt ihm eine warme, würzige Note. Christina Bauer hat hier ein Rezept entwickelt, das mit wenigen Handgriffen auskommt und trotzdem jeden Kaffeetisch bereichert.
3. Christinas Zucchinikuchen im Glas
Es gibt Rezepte, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Bei Christina Bauer ist das der Zucchinikuchen ihrer Großmutter. Für Servus hat sie ihn abgewandelt und ins Glas gebracht: einzeln portioniert, leicht zu transportieren und ein gutes Argument dafür, die Zucchini aus dem Garten nicht nur in der Pfanne zu verarbeiten.
4. Rote-Rüben-Kuchen mit weißer Schokolade und Birnen
Kaum eine Zutat verändert einen Kuchenteig so sichtbar wie die Rote Rübe. Sie färbt ihn kräftig ein und harmoniert dabei überraschend gut mit der weißen Schokolade.
5. Mimis Karottenkuchen mit Zitronenhaube
Der Karottenkuchen hat eine lange Geschichte in der österreichischen Backstube – und Köchin Mimi weiß, warum. Geriebene Karotten halten den Teig saftig, ohne ihn schwer zu machen.
6. Omas Karottentorte ohne Mehl
Katharina Tirouflet von Servus hat die Karottentorte ihrer Omi mit uns geteilt: eine Nachspeise, die ganz ohne Mehl auskommt, die geriebenen Karotten aber trotzdem kaum verrät. So konnte die Oma immer etwas Gemüse in die Nachspeise der Kinder schummeln.
7. Pastinakenkuchen aus dem Glas
Pastinaken raspeln, mit Apfel, Zitrone und Haselnüssen in den Teig heben, in Gläser füllen und backen – und schon wartet in der Vorratskammer ein Kuchen, der sich durch das Verschließen im heißen Zustand mindestens vier Wochen hält.
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