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Gute Küche

Kuchen statt Krawatte: 9 Torten-Rezepte zum Vatertag

Frischer Zitronenkuchen, saftige Schwarzwälder Kirschtorte oder die bayerische Prinzregententorte: Bei unseren süßen Ideen für den Vatertag aus der Servus-Schatzkiste ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Kuchen und Torten für den Vatertag
Foto: Eisenhut & Mayer
Welche Torte ist die Richtige für den Vatertag? Die Topfen-Kirsch-Torte? Der Uhudler Schokoladekuchen? Wählen Sie aus insgesamt 9 Rezepten.

Ein liebevoll gedeckter Tisch, duftender Kaffee und eine selbst gebackene Torte – so feiern wir den Vatertag am liebsten. Hier finden Sie wunderbare Ideen zum Selberbacken, einfach und gut:

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Sommerlich frisch

Wer zum Vatertag eine Torte backen will, die leicht ist und nach Sommer schmeckt: Frische Früchte, spritzige Zitrusnoten und eine luftige Baiserhaube machen diese drei Rezepte zu den richtigen Begleitern für einen Nachmittag in der Sonne.

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1. Weicher Zitronenkuchen

In gerade einmal 25 Minuten im Ofen ist dieser Zitronenkuchen fertig – und das Besondere steckt im Detail: Kokosraspel und Bio-Zitronen machen den Teig ungewöhnlich saftig, kandierte Zitronenscheiben obendrauf sorgen für den letzten Zitrusschub. Warm aus dem Rohr oder kalt aus dem Kühlschrank – beides funktioniert.

2. Beerentorte mit Baiserhaube

Knuspriger Mürbteigboden, frische Beeren – Himbeeren, Heidelbeeren, ganz nach Saison – und darüber eine wellenförmig aufgestrichene Baiserschicht, die im Ofen goldbraun und seidig wird. Eine Torte, die genauso gut aussieht, wie sie schmeckt.

3. Topfen-Kirschen-Torte

Mürbteig, eine cremige Topfen-Sauerrahm-Fülle und frische, entsteinten Kirschen – das ist im Grunde schon alles, was diese Kirsch-Torte braucht. Gut zu wissen: Mehr himmlische Rezepte mit Kirschen finden Sie im aktuellen Servus-Magazin!

Schokoladig & nussig

Dunkle Kuvertüre, geröstete Haselnüsse, Mandelstifte wie Igelstacheln und ein Schuss Uhudler aus dem Burgenland: Diese Rezepte sind für alle, die beim Vatertag auf der schokoladigen Seite des Backens unterwegs sein wollen.

4. Rehrücken

Der Name klingt nach Wildküche, dahinter steckt ein saftiger Schokokuchen mit gemahlenen Mandeln, einer Prise Lebkuchengewürz und Orangenmarmelade – und zartbitterer Kuvertüre, aus der Mandelstifte wie Igelstacheln herausragen. Der Rehrücken ist ein Klassiker der österreichischen Kaffeejause, der auf dem Vatertags-Tisch genauso gut aufgehoben ist.

5. Bosnische Torte mit Haselnüssen und Schokolade

Dieses Rezept kommt von Wirtin Irma Renner aus Egg im Bregenzerwald, die jeden Sonntag im ehrwürdigen Gasthof Adler – einem Haus mit über 300 Jahren Geschichte – ein dreigängiges Festtagsmenü serviert. Die Torte besteht aus nicht viel mehr als Eiklar, gemahlenen Haselnüssen, Schokolade und einem Schuss Rum – ist also sogar glutenfrei.

6. Uhudler Schokoladekuchen

Uhudler im Schokoladekuchen – das ist kein Zufall, sondern ein fast vergessenes Familienrezept aus dem Burgenland. Der Uhudler, dessen Rebsorten wie Delaware, Concord oder Ripatella noch heute ein wenig fremd klingen, gibt dem Kuchen eine fruchtige Tiefe, die man so nicht erwartet. Obendrauf: Uhudler-Marmelade und Schokoglasur.

Cremige Klassiker

Sieben hauchzarte Biskuitböden, eine samtige Kaffeecreme aus dem burgenländischen Weingut oder eine luftige Kardinalschnitte – manche Torten sind deshalb Klassiker geworden, weil sie einfach funktionieren. Immer.

7. Original Schwarzwälder Kirschtorte

Flaumiges Schoko-Biskuit, eingelegte Weichseln, eiskaltes Obers und gehobelte Zartbitterschokolade zum Bestreuen: Die Servus-Kochschule erklärt Schritt für Schritt, wie der Klassiker richtig gemacht wird.

8. Prinzregententorte

Sie ist die Aristokratin unter den Torten, eine waschechte Münchnerin mit bald 130 Jahren Geschichte: die Prinzregententorte. Hauchdünne Biskuitböden, Schokoladenbuttercreme und obendrauf zartbitterer Schokoguss – ein besonderer Genuss!

9. Oma Schöllers Kaffee-Kardinalschnitte

Karoline vom Traisentaler Weingut Schöller hat dieses Rezept für ihre flaumige Kaffee-Kardinalschnitte verraten – ein Familienrezept, das über Generationen Bestand hat. Zwei Biskuitmassen werden abwechselnd auf das Blech gespritzt und gemeinsam gebacken, die Füllung aus Schlagobers, Rum und Löskaffee braucht einige Stunden Kühlzeit. Wer die Schnitte am Vortag macht, liegt richtig.

Warum feiern wir eigentlich den Vatertag?

  • In der heute bekannten Form geht er vor allem auf die USA zurück: Dort setzte sich Anfang des 20. Jahrhunderts die Künstlerin Sonora Smart Dodd dafür ein, einen Ehrentag für Väter einzuführen – inspiriert vom Muttertag und zu Ehren ihres Vaters, der seine Kinder allein großgezogen hatte. Sonora Smart Dodd wird bis heute oft als „Mutter des Vatertags“ bezeichnet. 1910 wurde in Spokane im Bundesstaat Washington erstmals ein Vatertag gefeiert. In den USA wurde er später offiziell anerkannt und wird bis heute am dritten Sonntag im Juni begangen.

  • Im deutschsprachigen Raum hat der Vatertag eine andere Prägung: In Deutschland fällt er auf Christi Himmelfahrt, also 40 Tage nach Ostern. Schon im 19. Jahrhundert entwickelten sich daraus Ausflüge von Männern ins Grüne, oft mit Bollerwagen, Bier und geselligem Beisammensein. Daher wird der Tag dort teils auch als „Herrentag“ oder „Männertag“ bezeichnet.

  • In Österreich wird der Vatertag hingegen am zweiten Sonntag im Juni gefeiert. Er wurde dort in den 1950er-Jahren populär und ist stärker als Familientag gedacht – mit kleinen Geschenken, Karten, gemeinsamem Essen oder Kaffee und Kuchen.

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